Weltcupstarterin Sandra Ringwald zu Besuch im Lauftraining

Ein ganz besonderes Training durfte der Langlaufnachwuchs des Skiteams erleben!

Unsere Olympia- und Weltcupstarterin Sandra Ringwald leitete das gestrige Lauftraining und hatte sichtlich Spaß mit der Rolle als  Langlauf- Trainerin. Alle Aktiven waren von Anfang an mit voller Motivation dabei und absolvierten den von Sandra aufgebauten Parcours mit Bravour und viel Freude.

Nach einem gemeinsamen Aufwärm-Spiel ging es  in den Parcours der mit verschiedenen Koordinations- Hindernissen versehen war. Dabei mussten die Sportler unter anderem einen Slalom laufen, Sprunghindernisse bewältigen, Rückwärtslaufen und am Ende einen Zielsprint hinlegen.

Abschließend stand noch das gemeinsame Dehnen an. Auch hier hatte Sandra ein Auge auf die korrekte Ausführung.

Aber es wurde nicht nur trainiert. Ebenso beantwortete Sandra jede Menge Fragen der Nachwuchssportler.

Für alle Aktive war es eine tolle Erfahrung mit ihrem Vorbild gemeinsam zu trainieren!

Und wir hoffen, dass es nicht das letzte gemeinsame Training mit Sandra Ringwald war.

Vielen Dank Sandra!

 

 

 

 

Skiteam-Mädels bei Mädchencamp in Degenfeld

In Degenfeld, dem Heimatclub der Olympiasiegerin Carina Vogt, fand vom vergangenen Donnerstag bis Sonntag das vierte SBW Mädchencamp im Bereich Skisprung und Nordische Kombination statt. Unter den 26 Teilnehmerinnen waren auch drei Mädchen vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg.

Beim Mädchencamp treffen sich alle aktiven Skispringerinnen und Nordische Kombiniererinnen der Skiverbände Baden-Württemberg (SBW) um einen viertägigen Lehrgang zu absolvieren. Die besten sechs des Camps qualifizieren sich für das nationale DSV Mädchencamp in Oberstdorf. Für Sportlerinnen vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg, Leonie Herr, Pia Bossio und Tia Kern, hieß es sich durch ihre Kolleginnen vom SC Königsbronn, SC Degenfeld, SV Baiersbronn, der SZ Kniebis und vom WSV Isny durchzusetzen.
Neben den vielen Trainingseinheiten auf der Schanze, standen auch andere Dinge auf dem Programm. Am Donnerstagabend, dem Ankunftstag, fand nach der Trainingseinheit „Sprung“ der Beweglichkeitstest an. Bereits bei den vorherigen Mädchencamps wurden die gleichen Übungen gemessen. „Viele der Mädels haben sich in Sachen Beweglichkeit enorm verbessert“, resultiert Lehrgangsleiter und hauptamtlicher Stützpunkttrainer Degenfelds, Markus Rohde. Um die koordinativen Fähigkeiten zu schulen, fand am Freitag eine Inliner-Einheit statt. Leonie, Tia, Pia und die anderen Mädels mussten dabei einen Parcours auf Inlinern bewältigen. Nach der mental anstrengenden Aufgabe, ging es mit Markus Sommerhalter, Landeskadertrainer Nordische Kombination, auf eine drei Kilometerrunde mit Inlinern und Langlaufstöcken.
Highlight war für die Mädels sicherlich auch der Ausflug auf den Reiterhof Ziller in Degenfeld (Landkreis Schwäbisch Gmünd). Dabei wurde nicht nur auf den Pferden geritten, sondern auch theoretische Inhalte besprochen: wie heißen die Körperteile eines Pferdes, wie wird ein Pferd geputzt und vor allem wie wird ein Stall geputzt. Kurzerhand wurde letzteres sogar praktisch ausgeübt. Als Belohnung durfte die Skispringerinnen und Kombinierinnen zu den zwei Wochen alten Häschen.
Nach dem motivierenden Ausflug auf den Bauernhof am Samstag, fand am Sonntag der alles entscheidende Wettkampf statt. Die besten sechs aus den Jahrgängen 2002 bis 2006 qualifizieren sich für das DSV Mädchencamp. Leonie Herr (Jahrgang 2005) zeigte auf der K15-Schanze anschauliche Sprünge und konnte überraschend für das nationale Camp in Oberstdorf qualifizieren. Tia Kern (2000) und Pia Bossio (2003) konkurrierten auf der erst im letzten Jahr eingeweihten K70-Schanze. Um einen Hauch setzte sich Tia von Pia ab und belegte auf der K70-Schanze den ersten Platz im Wettkampf. Da Tia aber für das Mädchencamp bereits zu alt ist, konnte sie sich nicht qualifizieren. Pia Bossio hat ebenfalls keinen Platz für das weitere Camp bekommen. Qualifiziert hat sich aber Anna Jäkle. Durch ihren D/C-Kader Status ist sie automatisch für das Mädchencamp vom 14. bis 17. Juni in Oberstdorf befähigt.

Winterabschluss des Skiteams

Um die Wintersaison 17/18 nochmal Revue passieren zu lassen und sie offiziel zu beenden, fand am Mittwoch,den 09.05, im Loipenhaus Wittenbach der alljährliche Winterabschluss mit allen Sportlern, Eltern, Trainern und Organisatoren des Skiteams statt. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden alle Sportler für ihre Erfolge und Ergebnisse im vergangenen Winter geehrt. Als Dankeschön haben alle ein Tshirt und Gutscheine erhalten.
Für die jungen Nachwuchssportler ein weiteres Highlight war der Besuch von den Olympioniken Sandra Ringwald und Fabian Riessle. Als kleines Present hatte Sandra ihre nicht mehr gebrauchten Langlaufklamotten, wie Stirnbänder, Pullis und Handschuhe dabei, worüber sich die Kinder rießig freuten.

Auch den Trainern, Organisatoren, Helfern und Betreuern wurde gedankt. Ohne sie wären die Erfolge und Veranstaltungen im Winter nicht möglich gewesen.

Es war ein entspannter, gemeinsamer Abend und das ganze Skiteam freut sich auf die kommende Saison.

Einladung zum Winterabschluss Saison 2017/2018

Liebe Aktive, liebe Trainer und Betreuer, liebe Mitglieder des Skiclubs Schonach, liebe Mitglieder des Skivereins Rohrhardsberg,

zur diesjährigen Winterabschlussfeier am Mittwoch, 09. Mai 2018, um 18.30 Uhrim/am Loipenhaus Wittenbach
laden wir herzlich ein.
Nach der Wintersaison möchten wir uns bei ALLEN für die Unterstützung und Mitarbeit im vergangenen Winter bedanken und unsere erfolgreichen Sportler/innen ehren. Die Arbeit der Trainerinnen und Trainer wurde mit besonderen Leistungen der Athleten belohnt. Es war ein Winter mit vielen guten Ergebnissen unserer Skisportler/innen.
Dieses gemeinsame Fest wird bestimmt wieder ein netter und unterhaltsamer Abend. Für ESSEN und TRINKEN ist gesorgt.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.

 

Eure Mannschaft vom
SKITEAM SCHONACH-ROHRHARDSBERG

Skiteam ist mittendrin statt nur dabei

Das Weltcup Finale der Nordischen Kombination steht vor der Tür. Mitten drin: die Athletinnen und Athleten des Skiteam Schonach-Rohrhardsberg in allen Altersklassen. Für die Jüngsten ist es endlich soweit. Mit vollem Stolz dürfen sie die Flaggen der startenden Nationen neben ihren Idolen bei den Abendveranstaltungen schwingen. Ebenfalls mit Fahnen sind die Jüngsten Langläufer und Nordischen Kombinierer im Start- und Zielbereich im Wittenbachtal-Stadion unterwegs. Kurz vor Beginn der Läufe dürfen sie eine kleinen Stadionrunde auf Langlaufskiern mit den Fahnen drehen, ehe die Profis in ihren Wettkampf starten. Aber auch schon vor dem ersten Wettkampfsprung der Weltelite der Nordischen Kombination kommen die Sportler vom Skiteam vor dem aus aller Welt angereisten Publikum zum Einsatz. Auf dem 220 Meter langen und 35 Grad steilen Aufsprunghang der Langenwaldschanze begrüßen die Skiteam-Athleten die verschiedenen Nationen, in dem sie den Hang auf Alpin-Ski mit den jeweiligen Landesflaggen herunterfahren. Die Atmosphäre in dem gefüllten Langenwaldstadion muss für die aufstrebenden jungen Sportler einzigartig und unvergesslich sein.
Die Skispringer und Nordischen Kombinierer des Skiteams Jonas Jäkle, Benedikt Kuner, Rafael Fischer (alle Nordische Kombination), Tim Hettich, Claudio Haas und Lorenz Efinger (alle Skispringen) dürfen die ehrenvolle Aufgabe eines Vorspringers übernehmen und starten vor den Weltcup-Athleten über den heimischen Bakken. Vor solch einem großen Zuschauerpulk sind die Jungs, die auch schon auf international Ebene um die Wette eifern, noch nie gesprungen. Vor allem aber dürfen sie so ihrer Familie und ihren Freunden vor heimischer Kulisse zeigen, was sie in den letzten Jahren sportliches gelernt haben.
Für Anna Jäkle, Claudius Dold, Augustin Efinger, Maximilian Herr und Leonie Herr geht es vor jedem Langlauf-Rennen der Kombinierer als Vorläufer auf die harte 2,5 Kilometer Strecke. 34 Höhenmeter bewältigen die Sportler des Skiteam Schonach-Rohrhardsberg, die in der vergangenen Saison allesamt sehr erfolgreichen unterwegs waren. Vielleicht darf Schonach schon bald den ein oder anderen heimischen Athleten vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg beim Weltcupfinale als Teilnehmer anfeuern – wie einst Georg Hettich.

Erfolgreiche Schwarzwaldmeister

Ringwald/Fessel 10. im Teamsprint

Unter den Augen ihrer Eltern Susi und Klaus Ringwald lief Tochter Sandra Ringwald ganz stark im Teamsprint mit Nicole Fessel. Auf der olympischen 1,25km Strecke in Pyeongchang, die jede Läuferin dreimal bewältigen musste, zeigte Sandra, was in ihr steckt. Die Lücken, die Teamkollegin Nicole Fessel beim Wechsel hinterließ, lief Sandra im Semifinale schnell wieder zu und kam als vierte ins Ziel. Damit qualifizierte sich das deutsche Duo für das Finale.

Im Finale der Frauen sind neben dem deutschen Team auch neun weitere Duos. Nach dem ersten Wechsel liegt Nicole Fessel auf der letzten Position. Sandra Ringwald musste das Feld von hinten passieren. Mit einer ganz starken Vorstellung katapultiert sie sich auf ihren ersten 1,25 Kilometer auf Rang sechs mit knapp drei Sekunden Rückstand. Für Nicole Fessel galt es, den Anschluss an die Führungsgruppe zu halten. Durch ihren angeschlagenen Gesundheitszustand kann Fessel den Staffelstab nur auf der letzten Position übergeben. Sandra Ringwald startete musste erneut eine Aufholjagd starten. Doch auch sie übergibt zum letzten Mal auf Teamkollegin Nicole Fessel auf dem letzten Platz – Platz 10. Nicole Fessel konnte in ihrem letzten Lauf keine Position mehr gut machen. Lange musste Sandra Ringwald in der Wechselzone warten, bis sie ihre Teamkollegin sah. Nun lag alles an der Frau vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg. 15 Sekunden war der Abstand nach dem Wechsel auf die neunt-platzierte Russin – die Spitze uneinholbar. Während sich die Favoritinnen Norwegens, Schwedens und der USA ein packendes Finale auf der Zielgerade lieferten, trudelt Sandra Ringwald als zehnte ein.

Beim Sieg der US-Amerikanerinnen wurde das deutsche Team um Sandra Ringwald nur enttäuschende zehnte und damit letzte. Sandra zeigte in der ersten Runde, dass ihre Form stimmt aber durch die Einbrüche von Fessel nicht mehr drin war. Im Interview mit dem ZDF zeigten sich das deutsche Duo sehr enttäuscht. Sehr schade, aber dennoch: Kopf hoch! Deine Zeit kommt bestimmt!

Schonach bereit für Jugend trainiert für Olympia/Paralympics

Während die Großen bereits bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang um die Medaillen kämpfen, trainieren die Jungspunde fleißig für Olympia. Das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics findet dieses Jahr wieder in Schonach statt. Vom 25. Februar bis 1. März eifern die besten Schülerinnen und Schüler im Skilanglauf, Ski Alpin und Skisprung um die Wette.

Alle zwei Jahre kehrt das Winterfinale von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics in Schonach ein. Für den Mit-Veranstalter SC Schonach ist es neben dem Schwarzwaldpokal und dem Rucksacklauf eines der Saisonhöhepunkte. Viele Monate im Voraus wurde das Finale sorgfältig geplant, um die 688 Aktive und 133 Betreuer bestens versorgen zu können.

Bereits am Sonntag, den 25. Februar, beginnt für die Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland die Reise in den Schwarzwald. Im ganzen Umkreis von Schonach sind die Akteure in Pensionen, Hotels oder Jugendherbergen untergebracht. Ab Montag geht es dann sportlich rund: die ersten Trainingsläufe und Sprünge stehen an. Am Dienstag und Mittwoch folgen die Wettkampfläufe.

Die Skispringer beweisen sich an der K20-Jugendschanze in Schönwald. Für die Organisation und Auswertung ist der Skiclub Schönwald rund um den ehemaligen Bürgermeister Georg Schmidt zuständig. Dieses Jahr stellt das Skiteam Schonach-Rohrhardsberg wieder Starter beim Skispringen im Regionalteam Schwarzwald. Marlon Dengler, Christopher Stommer und Jannik Dieterle stellen zusammen die Delegation Schwarzwald mit Timo Tritschler (SC Hinterzarten), Kajetan Maier und Nico Ketterer (beide SZ Breitnau) und springen gegen elf weitere Regionalteams. Mit dabei sind unter anderem auch Teams aus Schwaben, Bayern, Thüringen, NRW, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Skisprung-Exote Brandenburg.

Die alpinen Rennläufer starten aller Voraussicht nach auf dem Feldberg. Bei genügend Schneelage werden die Läufe in Urach und am Skilift Winterberg in Schonach ausgetragen. Die 80 alpinen Schülerinnen und Schüler kämpfen in den Disziplinen Vielseitigkeitslauf und Parallelslalom um die vorderen Ränge. Für die Organisation der Läufe ist Helmut Bähr verantwortlich. Mit seinem Know-How als Vizepräsident des Skiverband Schwarzwalds und der Unterstützung des Skiclub Urachs kann die aufwändige Streckenpräparierung und Durchführung der Läufe gemeistert werden.

Mit einem Teilnehmerfeld von 541 Langläufern ist im Weltcup-Skistadion Wittenbach mit Abstand am meisten los. Deshalb ist der Organisator der Skilanglaufwettbewerbe SC Schonach auf die Mithilfe der 9b der Realschule Triberg angewiesen. Denn dort stehen die Wettkämpfe nicht nur in den olympischen Sternen, sondern auch in den paralympischen. 37 Sehbehinderte und 30 geistig Behinderte haben sich für das paralympische Winterfinale in Schonach qualifiziert. Auch hier sind Sportler des Skiteam Schonach-Rohrhardsberg eingespannt: Natalie und Katja Fischer sind Begleitläufer für die sehbehinderten Sportler.

Neben den sportlichen Höhepunkten gibt es für die Kids auch ein würdiges Rahmenprogramm. Mit der Eröffnungsfeier, gestaltet von der Dom Clemente Schule, am Montag um 19 Uhr werden die Teilnehmer feierlich begrüßt. Durch „Mit-mach-Aktionen“, Ausstellungen, Freizeitangeboten sowie der Après-Ski Party vor der Dom Clemente Schule wird es den Schülerinnen und Schülern definitiv nicht langweilig. Die Abschlussveranstaltung mit der Siegerehrung rundet das Winterfinale für Jugend trainiert für Olympia und Paralympics ab. Der ein oder andere wird sicherlich den Weg zu den großen Olympischen Spielen schaffen.