Anna startet beim Continental Cup in Lillehammer

Den krönenden Abschluss eines interessanten Lehrgangs in Lillehammer bildete für Anna Jäkle der Start beim Internationalen Continental Cup am vergangenen Samstag. Sie durfte in einem großen Teilnehmerfeld mit über 50 Sportlerinnen aus insgesamt 13 Nationen antreten. Als 32. konnte sie gut im Mittelfeld mithalten und als vergleichsweise junge Sportlerin wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln.

 

Rosa ist die neue FSJlerin

Zum Schulstart begrüßt die Dom Clemente Schule in Schonach nicht nur viele Erstklässler, sondern auch ihre neue FSJlerin Rosa Zimare. Sie wird im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres die Schule und den Verein Skiclub Schonach unterstützen.

Skiteam: Rosa, du absolvierst nun ein einjähriges soziales Jahr in der Dom Clemente Schule und im Skiclub Schonach. Hast du einen Bezug zum Wintersport?

Rosa: Mit zehn Jahren habe ich mit dem Biathlon bei meinem Heimverein „SG Klotzsche“ bei Dresden angefangen. In der Biathlon-Abteilung war ich bis zu meinem 15. Lebensjahr, ehe ich zum Skilanglauf gewechselt habe. Da wir in Dresden aber nicht sonderlich viel Schnee haben, findet das Training meist auf Rollskier statt.

Skiteam: Konntest du schon größere Erfolge mit den Skirollern einfahren?

Rosa: Ein Highlight war sicherlich die Weltmeisterschaft und viele Rollski-Weltcups, an denen ich teilnehmen durfte. Im Rollski gibt es kein Kadersystem, wie man es eigentlich von Wintersportarten gewohnt ist. Durch Qualifikationsrennen konnte ich mich somit qualifizieren und international starten. Manchmal geht auch der ein oder andere Skilanglauf-Profisportler an den Start. Davon leben kann man aber nicht (lacht).

Skiteam: Nun bist du im Schwarzwald angekommen und hast auch eine kleine Wohnung in Schonach bezogen. Möchtest du trotzdem weiter Erfolge auf Rollskier feiern?

Rosa: Mein Hauptfokus liegt derzeit auf der Arbeit als FSJlerin. In meiner Freizeit trainiere ich so gut es geht. Da kommt mir der bergige Schwarzwald gerade gelegen. So viel Anstiege bin ich aus meiner Heimat gar nicht gewohnt. Ein ganz anderer Trainingsanreiz!

Skiteam: Du bist die erste Freiwillige, die nicht aus Schonach kommt. Deine Heimat liegt gut 600 Kilometer entfernt. Wie kommst du mit deinen jungen 18 Jahren darauf, das FSJ in Schonach zu machen?

Rosa: Nach dem Abitur wollte ich etwas im Bereich des Skisports machen. Am besten irgendwo, wo es auch genügen Schnee dazu gibt. Die Ausschreibung im Internet fiel mir dabei gleich ins Auge. Zuhause gab es so ein gut organisiertes Angebot einfach nicht. Deshalb ergriff ich die Chance und habe mich beworben. Ich nutze die Zeit hier auch, um selbstständiger zu werden. Nach dem FSJ möchte ich gerne in Leipzig studieren. Da muss man ebenfalls selbstständig sein.

Skiteam: Du sagtest eben, dass du in Leipzig studieren möchtest. Hast du auch schon eine genaue Vorstellung?

Rosa: Ich möchte gerne Grundschullehramt studieren. Welche Fächer weiß ich noch nicht genau, aber das lässt sich sicherlich noch herausfinden. Ich sehe das FSJ als Test, ob ich mir diesen Beruf auch wirklich vorstellen kann. Man erfährt den Schulalltag aus der Position des Lehrers und nicht mehr der des Schülers. Vielleicht kann ich auch schon im kommenden Jahr Unterrichtseinheiten selbst durchführen und somit Erfahrungen sammeln.

Skiteam: Seit fast einem Monat lebst du schon in Schonach. Kommst du schon gut klar?

Rosa: Die Menschen hier sind sehr freundlich und hilfsbereit – immer ist jemand für einen da. Ich war überrascht, dass der Schwarzwald wirklich so schwarz ist. Aber das Panorama ist einfach wunderschön. Hier lebt man doch gerne.

Auch an den Dialekt habe ich mich schon etwas gewöhnt. Doch manchmal muss ich nachfragen, was genau gemeint wurde (lacht).

Unterstützung für Nachwuchsförderung

Mit Schecks über je 5.000 € födert der Badische Sportbund Freiburg bereits zum zweiten Mal Projekte im nordischen Nachwuchsbereich. Im Rahmen des GTP- Pokals und  Einweihung der Aufstiegshilfe an der Kinderschanze in Breitnau erhielten  Philipp Riesle (SZ Breitnau / Running Dragons) und Hansjörg Jäkle (ST Schonach-Rohrhardsberg) je 5.000 € für die Ausrüstung ihrer Nachwuchsteams. Gundolf Fleischer (Präsident Badischer Sportbund) und Manfred Kuner (kommissarischr Sprecher des Präsidium Skiverband Schwarzwald), lobten die beispielhafte Arbeit der beiden Ex-Sportler Jäkle und Riesle mit ihren Trainerteams. Mit dabei waren auch Skisprung Bundestrainer Stefan Horngacher und der nordische Sportwart des Deutschen Skiverbandes, Timo Drebs.  Dies bezeichnete Manfred Kuner als ein deutliches Zeichen der Wertschätzung des Engagemtes von Hansjörg Jäkle und Philipp Riesle.

DSV Jugendcup und Deutschlandpokal in Berchtesgaden

Am vergangenen Wochenende vertraten fünf unserer Sportler das Skiteam Schonach-Rohrhardsberg beim DSV Jugendcup/ Deutschlandpokal in Berchtesgaden. Tim Hettich (J17) und Jonas Jäkle (J19/Herren) gingen im Skispringen an den Start, Claudius Dold, Augustin Efinger (beide J16) und Rafael Fischer (J17) in der Nordischen Kombination. Tim belegte am Samstag den 6. Platz, Jonas wurde 16. Am Sonntag konnte Tim seine tolle Platzierung bestätigen und wurde erneut 6., Jonas verbesserte sich auf Platz 14. So konnten beide wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Augustin lag am Samstag nach dem Springen auf Platz 7 und kam nach den 7,5km als 9. ins Ziel. Claudius wurde nach einem 10. Platz im Springen 13. in der Kombination. Rafael belegte im Sprungwettkampf den 11. Platz, beendete das anschließende Rennen jedoch nicht. Am Sonntag wurde Augustin nach einem 8.Platz im Skisprung insgesamt 10., Claudius lag nach dem Sprungwettkampf auf Rang 10 und erreichte das Ziel nach den 10km als 13. Rafael ging nach seinem 5. Platz im Springen in der Kombination nicht an den Start.

Wir freuen uns, dass unser Skiteam Schonach-Rohrhardsberg beim Deutschlandpokal in Berchtesgaden vertreten war.

Wintersport bei sommerlichen Temperaturen

Bereits zum zweiten Mal fand der gemeinsame Trainingslehrgang der Skispringer, Nordischen Kombinierer und Langläufer des Skiteam Schonach-Rohrhardsberg statt. Durch viele gemeinsame Trainingseinheiten wurde nicht nur die Technik, die Ausdauer und die koordinativen Fähigkeiten geschult, sondern es entstanden auch neue Freundschaften.

Der zweitägige Traningslehrgang startete bereits am Samstagmorgen um neun Uhr im Loipenhaus im Wittenbach. Rasch wurden die Matratze aufgeblasen, Feldbetten aufgebaut und der eigene Schlafplatz von den 18 Sportlern gemütlich eingerichtet. Gemeinsam mit ihren sieben Trainern stand auch schon kurz danach die erste Trainingseinheit auf dem Programm: Koordination. Spielerisch wurden die koordinativen Fähigkeiten verbessert und ebenso spielerisch die Namen der Kinder erlernt. Denn normalerweise trainieren Skispringer und Langläufer meist in getrennten Lagern. Durch die intensive Trainingseinheiten knurrten auch schon bald die Mägen, die mittags mit Schnitzel und Kartoffelsalat wieder gestillt wurden. Um auch Verantwortung zu übernehmen, teilten die Trainer ihre Schützlinge in verschiedene Schichten des Küchendienstes ein. So wurden Teller, Besteck und Becher eingesammelt, abgewaschen und wieder ausgeteilt. „Das ist eigentlich gar nicht so schlimm“, stellten einige fest.

Die Lager trennten sich zur zweiten Trainingseinheit in ihre Stammdisziplinen auf. Die Langläufer trainierten an der Skirollerstrecke in Schönwald und die Skispringer und Kombinierer absolvierten einige Sprünge auf den Schülerschanzen bei hervorragendem Wetter. Danach trafen sich alle wieder an der Schanze und fuhren mit sogenannten „Miniski“ den Auslaufhang der Jugendschanzen hinunter. Nach kurzem Herantasten an das Wintersportgerät bei sommerlichen Temperaturen, schaffte es auch der ein oder andere die Fahrt vom obersten Punkt des Hanges bis hinunter zu meistern. Dies löste tobenden Applaus in der Gruppe aus und spornte die anderen an, dies auch auszuprobieren.

Zwischen der zweiten Trainingseinheit und dem Abendessen war noch etwas Zeit. „Statt, dass sie sich einfach mal ausruhen, gab es für die Sportler kein Halten mehr. Sie tobten sich im Wald aus“, resümierten die Trainer des Skiteams lachend.

Nach einer kurzen Beweglichkeitseinheit nach dem Essen, ging es auch schon zur Nachtwanderung im Wittenbachtal bei Nacht. Dem ein oder anderen machte der dunkle Wald doch sehr zu schaffen, doch durch die Gruppendynamik kam jeder wieder mit einem lachendem und einem müden Auge wieder zurück ans Loipenhaus.

Noch vor dem Weckerklingeln waren alle Sportler am nächsten Tag wieder auf den Beinen. Nach Frühsport und Frühstück läutete die erste Trainingseinheit ein. Skispringer trainierten an der Schanze, die Langläufer und Kombinierer skateten an der Rollerstrecke. Die Beine wurden immer müder, doch das hielt sie nicht davon ab, auch beim Inlinerparcours an der Schanze alles zu geben. Als krönender Abschluss galt es, wie schon im letzten Jahr, den Auslauf der Adlerschanze in Schönwald zu erklimmen. Das Training scheint Früchte zu zeigen: nach 1:40 Minuten war der erste Sportler schon im Ziel. „Und weil es so schön war, machen wir das jetzt nochmal“, so die Trainer. Nach vorerst erschütterten Mienen schafften es aber alle wieder, den Hang ein zweites Mal zu bezwingen. Manche verbesserten sogar ihre Zeit aus dem ersten Lauf. Zum Abschluss krönten die Trainer die Besten der Altersklasse U10 und Ü10. Alle erhielten eine Medaille und ein kleines Präsent. Die Sportler hatten für nächstes Jahr nur einen Verbesserungsvorschlag: kältere Temperaturen. Sie sind ja schließlich Wintersportler.

Guter Start für Anna im FIS COC Skispringen

Am 8./9. August 2019 hatte Anna ihren ersten Start beim FIS Continentalcup in Szczyrk/POL. Im ersten Springen schaffte sie es im ersten Durchgang auf Anhieb auf Platz 16 mit 86 Metern. Doch im zweiten Durchgang ging es auf 76,5 Meter und Rang 23. Am zweiten Tag landete sie mit 87 m auf Platz 23 im ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang sprang sie mit 90,5 Metern auf Platz 13. Ein hervorragendes Resultat für den ersten Start beim einem Continentalcup. Herzlichen Glüchwunsch. Wir drücken ihr die Daumen für den Start beim FIS Grand Prix in Frenstat/CZE am 17./18.08.2019.

Skiteam knüpft an vergangene Erfolge an

Nach vier vergangenen erfolgreichen Wochenenden der jungen Skispringer und Kombinierer des Skiteam Schonach-Rohrhardsberg, mischten sie am Wochenende in Degenfeld gewaltig auf.

In der Heimat von Olympiasiegerin Carina Vogt, setzte das junge Team um Trainer Hansjörg Jäkle und Philipp Schwer ein dickes Ausrufezeichen. Nach zweieinhalb-stündiger Anreise und drei Trainingssprüngen zeigten die Sportler im Alter von sieben bis elf Jahren ihr Können auf der K16-Meter Schanze im schwäbischen Degenfeld.

In der Klasse S9 wurde Julian Schonhardt (15 und 15,5 Meter) nur um 0,3 Pünktchen geschlagen. Maximilian Singler wurde in der gleichen Altersklasse im Spezialskispringen vierter mit Sprüngen auf 13 und 13,5 Meter. Stefal Flajsmann, der erst seit wenigen Wochen im Lager der Skispringer ist, wurde in der Schülerklasse 8 sechster (11 und 11 Meter). Die Klasse S11 konnte der Schonacher Tim Schwenteck für sich entscheiden. Er sprang 15,5 Meter im ersten und bestätigte seine Weite im zweiten Durchgang mit ebenfalls 15,5 Meter. Auch Christopher Stommer gewann seine Schülerklasse (S12) mit großem Abstand für sich. Mit den Tagesbestweiten von 17 und 17,5 Meter bescherte er sich einen großen Vorsprung für den anschließenden Lauf. Marlon Dengler wurde in derselben Klasse vierter (16 und 17 Meter). Giuliana Singler wurde in der Offenen Klasse der Mädchen fünfter mit 10 und 12,5 Meter.

Nach dem Sprungwettkampf ging es für alle Sportler des Skiteams noch zusätzlich auf die Strecke für die Wertung in der Nordischen Kombination.

Julian Schonhardt überholte seinen Konkurrenten und kam als Sieger ins Ziel. Teamkamerad Maiximilan Singler sicherte sich Platz vier. Ebenfalls erster wurden in seinen Altersklassen Tim Schwenteck (S11) und Christopher Stommer (S12). Marlon Dengler (S11) bestätigte seine Leistung des Sprunges auch im Lauf und hielt seinen vierten Platz ein. Stefan Flajsmann wurde in der Nordischen Kombination sechster. Giuliana Singler verbesserte sich durch ihren starken Lauf von Rang fünf auf Rang drei und stand somit auf dem Siegerpodest.

Die Skispringer und Nordischen Kombinierer des Skiteams nehmen alle samt an der SBW (Skiverbände Baden-Württemberg) „Kids- und Youth Cup Trophy“ teil. Wie bei den Profis gibt es auch hier ein Rangsystem. Die Sportler sammeln je nach Platzierung Punkte – am Ende, nach zwölf Wettkämpfen im Sommer 2019, wird es in allen Altersklassen einen Gesamtsieger geben. Die Chancen auf vordere Plätze sicherten sich die Skiteam-Sportler mit diesem Wochenende allemal.